Artikel-Schlagworte: „Kunden gewinnen“
Die Social Media Nutzung steigt
Nielsen berichtet einen 82%igen Anstieg in der monatlichen Nutzung von Social Media Plattformen im letzten Jahr. Die Studie zeigt, dass sich Social Media BenutzerInnen durchschnittlich rund 5 1/2 Stunden monatlich mit den Plattformen beschäftigen.
Weltweit sind Soziale Netzwerke und Blogs bereits die beliebtesten Web-Sites, gefolgt von Online Spielen und IM. Das führende Social Network ist facebook, das im Dezember 2009 67% der weltweiten Social Media UserInnen besucht haben. Der Social Media Hype ist nicht regional auf die USA beschränkt. In Deutschland und Italien verbringen UserInnen mehr als 4 Stunden monatlich in den Netzwerken, in Spanien sind es schon rund 5 1/2 Stunden. Am intensivsten mit rund 6 Stunden monatlich befinden sich User in facebook.
facebook Weltweit sind bereits mehr als 350 Millionen Menschen in facebook registriert. Die Mehrheit davon lebt in einem urbanen Umfeld. In Österreich sind bereits rund 1,4 Millionen Menschen in facebook registriert. Obwohl das Internet gesamt nach wie vor mehrheitlich von Männern genutzt wird, ist die facebook Gemeinschaft weltweit mehrheitlich weiblich.
twitter Die micro-blogging Plattform, twitter, hatte im Dezember 2009 bereits 18,1 Millionen Besucher (Dez. 2008 2,7 Millionen). Für 2010 wird ein weiteres Wachstum prognostiziert, wenn auch flacher.
Ein Blick nach Österreich Die beschriebenen Entwicklungen machen auch nicht an unseren Grenzen halt. Wenn auch mit einigen regionalen Unterschieden hat der Social Media Hype unser Land erfasst. Laut einer Studie von GfK Austria nutzen bereits fast 70% der österreichischen Internet UserInnen ab 14 Jahren zumindest ein Social Network. Fast alle 14 – 19-jährigen sind in den Social Networks online unterwegs. Aber auch bei den älteren ÖsterreicherInnen zeigen sich steigende NutzerInnenzahlen (30-59 Jahre: 60% – 70%, über 60 Jahre: 44%). 74 % der männlichen Internet-Surfer und nur 65% weibliche UserInnen sind registriert.
YouTube ist bei den ÖsterreicherInnen am beliebtesten. Facebook hat die meisten angemeldeten UserInnen und meinVZ wird am häufigsten aktiv benutzt. Auch XING hat Bedeutung in Österreich, aber in geringerem Ausmass.
Nutzen Sie Social Media Plattformen bereits für Ihr Unternehmen? Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass auch Ihre Zielgruppe in zumindest einer Social Media Plattform vertreten sein kann, eine gute Gelegenheit kosten- und zeiteffizient mit potentiellen KundInnen in einen Dialog zu treten oder auch Weiterempfehlungsmarketing durch Ihre KundInnen zu betreiben. Laut Nielsen werden 2010 Social Networking Plattformen noch stärker kommerzialisiert und in steigendem Ausmaß zu Verkaufskanälen. Dabei spielen facebook, twitter und auch YouTube weiterhin eine außerordentliche Rolle.
Wie sieht es mit PR-Aktivitäten Ihres Unternehmens via Social Media aus? Haben Sie bereits einen Blog mit nützlichen Informationen rund um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung? Stehen Sie online in Kontakt mit JournalistInnen? Auch in der journalistischen Recherche werden Social Media Plattformen weiter an Bedeutung gewinnen.
Die neuen Regeln für Marketing und PR verändern unsere Geschäftswelt. David Meerman Scott demonstriert das eindrucksvoll:
Social Media und Kleinunternehmen
Ich schaue gerne in die USA, wenn ich mehr über zukünftige Trends im Internet erfahren will. Früher hieß es, dass diese Trends ungefähr 12 – 18 Monate später auch Europa erreichen. Diese Zeitverschiebung Richtung Europa ist heute sicher schon um einiges kürzer. Gerade im eMarketing ist der Blick über den großen Teich dennoch nach wie vor eine essentielle Grundlage für den nachhaltigen Geschäftserfolg.
Heute, zum Beispiel, habe ich einen Artikel über das Thema Social Media und Unternehmen in Mashable gelesen, der meine KundInnen-Beratung in weiten Bereichen bestätigt:
http://mashable.com/2010/01/26/myths-social-media-business/
Eine Umfrage von Ad-ology Small Business Marketing Forecast (USA) kam zu folgenden Ergebnissen: 5% der KleinunternehmerInnen sagten, dass sie im Jahr 2010 mehr in Social Networking investieren werden. Facebook, Twitter und LinkedIn wurden für Kleinunternehmen als die am besten geeignetsten Netzwerke identifiziert. Dem kann ich auch für Europa jedenfalls zustimmen. Im deutschsprachigen Raum kommt noch ein weiteres bedeutendes Netzwerk hinzu: XING.
Dass in Social Networks eine Menge Potential gerade für KleinunternehmerInnen steckt, ist unbestritten. Dennoch soll man, wie auch in der Offline-Welt, nicht ohne eine gezielte Strategie an die Kommunikation in den Netzwerken herangehen. Dies bestätigt im erwähnten Artikel auch Warren Sukernek, Partner und Vize-Präsident bei Lift9
1. Mythos: Kleinunternehmen müssen in Social Media Netzwerken vertreten sein.
Die Ad-ology Studie fand heraus, dass 31% der KleinunternehmerInnen Social Media nicht nutzen, weil ihre KundInnen es nicht nutzen.
Jedes Unternehmen, auch wenn es noch so klein ist, sollte eine Strategie haben, wie es an potentielle KundInnen herankommt. Wenn diese Aufgabe nicht gemacht ist, riskieren sie Werbe- und Kommunikationsausgaben, die ins Nichts gehen, egal ob Sie die klassischen Offline-Medien oder das Internet zur Kommunikation nutzen. Es ist immer essentiell wichtig, die Kundin/den Kunden zu kennen. Dazu gehört auch das Wissen darüber, wo ich potentielle KundInnen antreffe. Kleinunternehmen können nicht riesige Budgetmittel für Studien und Marktforschung aufwenden. Aber Sie können sich Feedback von ihren schon bestehenden KundInnen holen, einfach durch gezielte Fragen oder die Bitte um Mithilfe. Zufriedene KundInnen sind immer gerne bereit, auch hier dem Unternehmen etwas zurückzugeben.
Grundsätzlich soll das Unternehmen genau dort sein, wo auch die Zielgruppe anzutreffen ist. Das gilt in jedem Fall für die Auswahl der Kommunikationskanäle und selbstverständlich auch für Social Media Netzwerke.
Mythos 2: Hinstellen und fertig
Würden Sie ein Geschäftslokal ganz einfach in die Wüste im Nirgendwo hinstellen und warten bis jemand vorbeikommt? Nein. Aber warum machen das so viele Unternehmen mit Ihren Webseiten oder Shop-Lösungen? In der Offline Welt würden Sie Ihr Geschäft genau dort eröffnen, wo sie ausreichend Laufkundschaft haben: am Hauptplatz, im Shopping Center. Sie würden ein großes Wegweiserschild anbringen, einen Eintrag ins Telefonbuch machen oder durch Leuchtreklame auf sich aufmerksam machen.
Genau das gilt auch für den Unternehmensauftritt im Web oder in Social Media. Erzeugen Sie Laufkundschaft, indem Sie auf Ihr Geschäft bzw. Ihre Web-Site hinweisen, zum Beispiel mit Profilen in Social Media Netzwerken oder einem Shop in einem Business-Portal, wie eBay oder amazon Marketplace. Natürlich sollten Sie auch in Ihren Offline-Medien (Prospekten, Flyern, Visitkarten) auf Ihre Fanpages oder twitter Profile hinweisen.
Welchen Mix aus Kommunikationsmitteln Sie wählen, hängt natürlich wiederum von Ihrer Strategie, Ihren Geschäftszielen und Ihren potentiellen KundInnen ab. Ansonsten geht auch Ihre Social Media Aktivität ins Nichts.
Mythos 3: Es gibt keine Mundpropaganda über Ihr Unternehmen
Viele UnternehmerInnen glauben, weil nicht über ihr Unternehmen direkt gesprochen wird, gibt es keinen Grund in den Social Networks präsent zu sein. In den Netzwerken wird vielleicht nicht direkt über Ihr Unternehmen gepostet oder gebloggt, aber über Themen rund um Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung. Zum Beispiel fragt jemand nach einer erfolgversprechenden Methode, Gewicht zu verlieren. Das ist mir schon passiert. Ich konnte sogleich eine KundIn empfehlen, die mit Ihrer Methode schon beachtliche Erfolge erzielt hat und auf die sehr informative Web Site hinweisen.
Genauso tauschen sich auch Mitglieder der Netzwerke über die Leistungen oder Produkte eines Unternehmens aus. Das kann sowohl für positives aber auch für negatives Image sorgen. Mit einer aktiven Beteiligung in den richtigen Netzwerken können Sie nicht nur für ein positives Image sorgen, Sie können auch erfahren, was Ihr Umfeld über Ihr Unternehmen und die angebotenen Leistungen denkt. Beteiligen Sie sich an diesen Diskussionen, räumen Sie Vorurteile aus und reagieren Sie positiv auf berechtigte Kritik. Nutzen Sie die Statements, um sich Feedback der Community zu holen. Seien Sie authentisch und ehrlich interessiert an der Meinung über Ihr Unternehmen in den Netzwerken. Viele JournalistInnen nutzen bereits auch Social Media für Ihre Recherche. Sorgen Sie dafür, dass Sie positive, aktuelle und interessante Informationen über Ihr Unternehmen erhalten.
Somit können Sie mit Hilfe von Social Media Weiterempfehlung und Mundpropaganda fördern. Zusätzlich erzeugen Sie ein positives Image und erhöhen Sie die Bekanntheit Ihrer Leistungen bei potentiellen KundInnen.
Mythos 4: Social Media ist nur geeignet für die einseitige Verbreitung von Informationen
Ganz im Gegenteil: Das besondere an facebook, twitter & Co. ist, dass hier Dialoge gefördert werden. Es ist definitiv kein Massenkommunikations-Kanal, wie z.B. eine Print-Zeitung. Treten Sie mit Ihren (potentiellen) KundInnen und Fans in einen Dialog. Hören Sie zu und bekommen Sie ein besseres Verständnis für die Erwartungen und auch Einwände zu Ihren Produkten und Leistungen. Holen Sie sich Feedback und gehen Sie damit ehrlich und transparent um. Ermuntern Sie Ihre Fans zur Weiterempfehlung. So schaffen Sie neue Chancen für Ihren Geschäftserfolg.
Das ist Ihnen alles zu kompliziert? Sie kennen sich nicht aus, wie das alles im Detail funktionieren kann? Oder glauben Sie etwa, dass derartige Marketing-Aktivitäten zu zeitaufwendig sind? Schauen Sie es sich einfach live an. Ich zeige Ihnen gerne, wie effizient und erfolgversprechend die Verwendung von Social Media im Unternehmen sein kann.
Nutzen Sie Social Networking für die Weiterempfehlung?
Weiterempfehlung bzw. Mundpropaganda durch KundInnen, FreundInnen, Verwandte … ist für Kleinunternehmen häufig die einzig leistbare und erfolgreichste Möglichkeit, neue KundInnen zu gewinnen. Funktioniert das Dank facebook, twitter & Co. jetzt auch im Netz?
Ich werde immer wieder von UnternehmerInnen gefragt, wozu brauche ich facebook, twitter & Co für mein Unternehmen? Wie ist das mit Ihnen? Lehnen Sie die “Internet-Spielereien” ab oder sind Sie schon mit Ihrem beruflichen Angebot dabei? Welche Erfahrungen haben Sie schon gemacht?
Das interessiert mich, damit ich meine Serviceleistungen speziell für Sie auf den Punkt bringen kann. Nehmen Sie an der Umfrage Teil und schreiben Sie mir Ihren Kommentar. Vielen Dank.
Nutzen Sie Social Media (z.B. facebook, twitter, XING) für Ihr Marketing im Unternehmen?survey software
KundInnen erreichen und gewinnen mit facebook, twitter, XING, blog & Co
Samstag, 28. November 2009, 9 – 17 Uhr
Ort: DIDACTICA / wincomm – Seminar Center 1120 Wien, Meidlinger Hauptstraße 51 – 53
Der Workshop richtet sich speziell an UnternehmerInnen, FreiberuflerInnen, KünstlerInnen mit k(l)einen Budgets.
Informieren Sie sich über neue Möglichkeiten, im Web Ihre KundInnen zu erreichen und einen Kundendialog aufzubauen. Erfahren Sie, wie Sie einen erfolgreichen Web 2.0 Auftritt erstellen, ohne Programmierkenntnisse und teure Aufträge an Webdesign, Suchmaschinenoptimierer u.ä. Sie bekommen einen Überblick über die verschiedenen Plattformen und Instrumente im Web (facebook, twitter, XING, blogger ….), die Zielgruppen und die Möglichkeiten für Online Marketing und PR.
facebook von A – Z Schwerpunkt des Tages bildet facebook. Auf PCs im Seminarraum gestalten Sie mit Unterstützung erfahrener Trainer Ihr Profil und Ihre Unternehmensseite. Sie sehen und üben, wie Sie die facebook Funktionen nutzen können und sich mit anderen verbinden.
DAS PROGRAMM
09:00 – 10:30 Begrüßung und Vorstellungsrunde Ihr Auftritt im Web, Privatsphäre, Texte, die Ihre KundInnen ansprechen.
10:45 – 12:30 XING, twitter, facebook, blogger u.a.
12:30 – 13:30 Mittagspause
13:30 – 15:00 facebook in der Praxis – üben am PC Profil und Einstellungen, Funktionen (Freunde, Kommentare, Privatsphäre, …)
15:15 – 17:00 Unternehmensseite, Fans generieren, Nachrichten an Fans, Veranstaltung, Statistiken und Werbeanzeigen.
Ihre TrainerInnen
Mag. (FH) Beate Mitterhuber, akad. gepr. Werbekauffrau Eugen Aschauer, EDV-Trainer, Webdesign Markus Pleschiutschnig, Assistenz
LEISTUNGEN UND ANMELDUNG
Moderner EDV-Seminarraum, ausführliche Unterlagen, drei TrainerInnen zur Unterstützung während des Praxisteils, ein Monat Online- und Telefon-Coaching
Preis: EUR 180,00 (exkl. 20 % MWSt) Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen
Ihre Anmeldung ist erst nach vollständiger Bezahlung fixiert. Storno bis 20.11.2009 kostenfrei. Bei Nicht-Teilnahme keine Rückerstattung.
Mit Ihrer Anmeldung erhalten Sie einen Fragebogen über Ihre Erfahrungen mit dem Workshop-Thema, Ihre Internet-Kenntnisse und Erwartungen an den Workshop, den Sie bitte bis 25.11.2009 retournieren.
Bitte bringen Sie zum Workshop folgendes gespeichert auf einer CD oder einem USB-Stick mit: Profil-Foto, Logo, Fotos von Ihrer Firma/ Ihren Produkten etc. kurze Firmen-/Produktbeschreibung (max. 2 Sätze) bzw. sonstige Texte. Auf Wunsch auch Benutzung des eigenen Notebooks möglich.
Anmeldung und Informationen
Veranstalterin:
Mag.(FH) Beate Mitterhuber 1010 Wien, Neuer Markt 9/15
Telefon +43 0676 30 47 277 Fax 01 513 66 63 e-Mail beate@mitterhuber.at
Selbstverständlich stehe ich für jegliche wietere Informationen gerne zur Verfügung. Jegliche Anregungen sind immer willkommen. Hinterlassen Sie einfach hier Ihren Kommentar.
Ihre Beate Mitterhuber
